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	<title>Equilibrismus e. V.</title>
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	<description>Für eine Welt im Gleichgewicht</description>
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		<title>Niue &#8211; eine weitere Insel der Hoffnung?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grün</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Februar dieses Jahres brach Equilibrismus-Mitarbeiter Andreas Grün für eine einwöchige Recherchereise nach Niue auf. Könnte der unabhängige Inselstaat im Südpazifik die Heimat eines Modellprojekts werden? Vieles spricht dafür, wie Andreas berichtet: "Welcome on the rock", begrüßte mich Marie, die Assistant Managerin meines Hotels, bei meiner Ankunft am Flughafen. Verdutzt brachte ich ein "Wie bitte?" [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Februar dieses Jahres brach Equilibrismus-Mitarbeiter Andreas Grün für eine einwöchige Recherchereise nach Niue auf. Könnte der unabhängige Inselstaat im Südpazifik die Heimat eines Modellprojekts werden? Vieles spricht dafür, wie Andreas berichtet:<span id="more-1630"></span></p>
<p>"Welcome on the rock", begrüßte mich Marie, die Assistant Managerin meines Hotels, bei meiner Ankunft am Flughafen. Verdutzt brachte ich ein "Wie bitte?" hervor. Mit meiner etwas unbeholfenen Antwort gab ich zu verstehen, dass ich Niue das erste Mal besuchte. Der unabhängige Inselstaat ist in etwa 262 Quadratkilometer groß (zum Vergleich: Frankfurt am Main hat 248 Quadratkilometer) und liegt ungefähr drei Flugstunden oder 2.400 Kilometer nordöstlich von Neuseeland, mit dem Niue politisch in freier Assoziation steht. Marie erklärte mir bereitwillig, dass es sich bei der Insel um eines der höchsten gehobenen Korallenatolle der Erde handele - und selbst die Neuseeländer würden "Niue" nicht richtig aussprechen. Daher habe sich "the rock" eingebürgert. In den nächsten Tagen sollte ich noch mehr interessante Details in Erfahrung bringen.</p>
<p>Obwohl Niue keine bedeutende Rolle innerhalb des Südsee-Tourismus spielt, bestreiten fast ein Drittel der etwa 1.300 Einwohner damit ihren Lebensunterhalt. Fluch und Segen zugleich ist die Abgeschiedenheit mitten im Pazifischen Ozean. Es existiert keine nennenswerte Produktion, Rohstoffe sind oftmals Mangelware, ebenso Arbeitsplätze. Von einer Kreislaufwirtschaft ist man weit entfernt: Das Entsorgen von Abfall aller Art stellt ein großes Problem dar. Beispielsweise werden ausgeschlachtete Schrottautos der Witterung überlassen, denn ein Übersee-Transport wäre schlicht zu teuer. Strom wird nahezu ausschließlich aus Diesel gewonnen, der natürlich importiert werden muss. Demnach kann es nicht verwundern, dass jährlich bis zu zwei Prozent der Einwohner auswandern. Besonders nach dem verheerenden Wirbelsturm Heta im Januar 2004 kehrten viele Einheimische Niue den Rücken, denn hunderte von ihnen verloren alles, was sie besaßen. Doch es gibt Grund zur Hoffnung.</p>
<p>Die Verschuldung vieler Staaten sowie die exorbitant steigenden Rohstoff-, Energie- und Transportkosten haben die Regierung von Niue wachgerüttelt. Ein langsames Umdenken hat begonnen. Eine Chance könnte ein Equilibrismus-Modellprojekt sein. Für Niue sprechen der überschaubare Wirtschaftsraum, die relativ gute Erreichbarkeit der Insel und deren politischen Unabhängigkeit. Durch sie könnte sich der Inselstaat eigenständig für eine vollständige ökologische Wende aussprechen. Der wichtigste Schritt für Niue dürfte eine autarke und vor allem regenerative Energieerzeugung sein. Damit wäre die größte Abhängigkeit beendet und es würde möglich, die weiteren Lebensgrundlagen Nahrung, Behausung, Kleidung und Mobilität im Einklang mit der Natur zu erschaffen.</p>
<p>Für Herbst 2012 ist eine weitere Reise geplant, um den Equilibrismus bei Bevölkerung und Regierung vorzustellen. Erste Kontakte mit Premierminister Toke Talagi und Staatssekretär Richard Hipa sind bereits geknüpft. Auf Wunsch könnte dann auch schon ein gemeinsamer Fahrplan für den Start des Modellprojekts aufgestellt werden. Noch stehen wir aber bei Niue ganz am Anfang.</p>
<p>Auf der französisch-polynesischen Insel Rapa Iti haben sich dagegen die höchsten politischen Entscheidungsgremien - Rat der Weisen, Hüter der Erde und Bürgermeister Tuanainai Narii - bereits <a title="Zum Blogeintrag: Rapa Iti ruft" href="http://www.equilibrismus.de/rapa-iti-ruft/">für eine vollständige ökologische Wende ausgesprochen</a>. Niue und Rapa Iti bieten ihre individuellen Vorteile und Herausforderungen und würden sich als ökologische Schaufenster für eine Welt im Gleichgewicht bestens ergänzen.</p>
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		<title>&#8220;Wir müssen aus dem fehlerhaften System aussteigen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Niklas Golitschek</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des 24. Festes der Kulturinitiative am 15. April auf Burg Ludwigstein bei Witzenhausen gab Eric Bihl, Vorsitzender des Equilibrismus e. V., Einblicke in das Konzept: Eine moderne Gesellschaft im Einklang mit der Natur ist möglich, wenn wir bereit sind Neues zu wagen. "Im Fluss treibt ein Baby und kämpft gegen das Ertrinken an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des 24. Festes der Kulturinitiative am 15. April auf Burg Ludwigstein bei Witzenhausen gab Eric Bihl, Vorsitzender des Equilibrismus e. V., Einblicke in das Konzept: Eine moderne Gesellschaft im Einklang mit der Natur ist möglich, wenn wir bereit sind Neues zu wagen.<span id="more-1611"></span></p>
<p>"Im Fluss treibt ein Baby und kämpft gegen das Ertrinken an. Sie springen ins Wasser und retten es. Wieder an Land bemerken Sie weitere Babys im Fluss. Wann hören Sie auf, die Kinder einzeln zu retten und sehen stattdessen weiter flussaufwärts nach, wer sie ins Wasser schmeißt?" Mit diesen an Marshall Rosenbergs "Baby-Dilemma" angelehnten Worten eröffnete Eric Bihl, erster Vorsitzender des Equilibrismus e. V., seinen Vortrag. Mit diesem Beispiel verdeutlichte er, dass der Verein nicht wie vielerorts allgemein üblich von Thema zu Thema springt und sich um Teillösungen kümmert, sondern bei den Ursachen ansetzt.</p>
<p>Bevor jedoch die einzelnen sozial-ökologischen Ansätze des Equilibrismus vorgestellt wurden, skizzierte Bihl den heutigen kritischen Stand in finanzieller und wirtschaftlicher, politischer und sozialer, aber auch in ökologischer und technologischer Sicht. Dabei ging es zunächst um die Überbevölkerung auf der Erde, die immer weiter zunimmt. 2050 werde eine Population von 9,1 Milliarden Menschen erwartet: eine Verdreifachung in nur 70 Jahren. Einher ginge ein doppelter Energieverbrauch, bei jetzt schon knappen Ressourcen. Uns erwarten nach diesen Prognosen Herausforderungen auf vielen Ebenen.</p>
<p>Als Ursache sieht Bihl die industrielle Revolution und ihre bekannten Folgen. Tier- und Naturschutz  gehen ihm noch nicht weit genug. "Meist stehen die Symptome im Fokus und nicht die Ursachen, die häufig systemisch bedingt sind." Als eine der Ursachen sehen die Equilibristen das jetzige Wirtschaftssystem, welches beispielsweise ein unendliches Wachstum bei gleichzeitig begrenzten Ressourcen benötigt.</p>
<p>Bihls Ansicht nach gibt es jetzt drei Möglichkeiten zu handeln: Die fatalste Variante sei nichts zu verändern, während das geringere Übel ein Herauszögern mit kleinen Reformen und Korrekturen wäre. Ziel der Equilibristen ist dagegen, sich auf die Veränderung vorzubereiten und einen neuen Weg einzuschlagen. Kurz nach dem 100. Jahrestag des Untergangs der Titanic vergleicht er unsere jetzige Situation mit dem Riesenschiff, das mit einem Eisberg kollidierte und nicht genügend Rettungsboote an Bord hatte. Eben diese Rettungsboote will der Equilibrismus in Form der sozial-ökologischen Alternativen bereit stellen. Schließlich stehe schon heute fest, dass wir nicht mehr so weitermachen können wie bisher.</p>
<p>Ein vollständiger Paradigmenwechsel ist laut Bihl notwendig, wie ihn auf sportlicher Ebene der Athlet Dick Fosbury bei den olympischen Spielen 1968 in Mexiko beim Hochsprung einläutete: Statt wie bis dato üblich bäuchlings über die Latte zu springen, überwand Fosbury sie in Rückenlage. Seine Technik ist heute Standard. Das größte Hindernis für einen Paradigmenwechsel ist für den Vorsitzenden des Equilibrismus e. V. die weit verbreitete Angst der Menschen vor Veränderungen.</p>
<p>Dass diese jedoch vielfach unbegründet ist, zeige Dirk C. Fleck im Öko-Thriller <a href="https://www.equilibrismus.de/versand/das-tahiti-projekt-dirk-c-fleck/" title="Mehr zum Roman von Dirk C. Fleck">"Das Tahiti-Projekt"</a>, der 2009 mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2022 ist Tahiti die vollständige ökologische Wende in Form eines praktizierten Equilibrismus geglückt. Alle im Roman beschrieben Technologien und Konzepte für ein modernes Leben im Einklang mit der Natur existieren bereits heute. Sie werden nur nicht flächendeckend angewendet. Daher soll es nicht bei der Fiktion bleiben, sondern ein Modellprojekt als ökologisches Schaufenster entstehen.</p>
<p>Hierzu gab Bihl Einblicke in die momentane Umsetzung des Equilibrismus. 2009 sei nach ausgiebiger Planung die Nutzung einer Fläche auf Tahitis Nachbarinsel Moorea gescheitert, wo das Konzept praktisch angewendet werden sollte. Eine Hotelkette sei den Eigentümern lukrativer erschienen. Deswegen suche der Verein derzeit noch nach einer neuen Insel, auf der das Modellprojekt gestartet werden kann. Auf Rapa sind die <a href="http://www.equilibrismus.de/rapa-iti-ruft/" title="Zum Blogeintrag: Rapa Iti ruft">Vorbereitungen bisher am weitesten gediehen</a>. Aber auch der unabhängige Inselstaat Niue, Island oder private Inseln kommen für die Equilibristen in Betracht.</p>
<p>"Wir müssen weg von einer globalen Monopolisierung hin zu einer globalen Bioregionalisierung", erklärte Bihl zum Abschluss. Die vielen vorhandenen einzelnen Alternativen zeigen schließlich, dass wir jederzeit aus dem fehlerhaften System aussteigen können.</p>
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		<title>Zurück in die Zukunft</title>
		<link>http://www.equilibrismus.de/zurueck-in-die-zukunft-messkirch-guedelon/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 14:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Brehl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Praktische Erfahrungen sind unersetzlich. Das haben auch Archäologen erkannt: Nachdem in Frankreich schon seit längerem die Burg Guédelon entsteht, soll nun in Baden-Württemberg eine Klosterstadt errichtet werden - beides unter mittelalterlichen Bedingungen, mit Parallelen zum Tahiti-Projekt: Um zu erfahren, wie Menschen vor Jahrhunderten lebten, ihren Alltag gestalteten und für welche Probleme Lösungen gefunden werden mussten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Praktische Erfahrungen sind unersetzlich. Das haben auch Archäologen erkannt: Nachdem in Frankreich schon seit längerem die Burg Guédelon entsteht, soll nun in Baden-Württemberg eine Klosterstadt errichtet werden - beides unter mittelalterlichen Bedingungen, mit Parallelen zum Tahiti-Projekt:<span id="more-1576"></span></p>
<p>Um zu erfahren, wie Menschen vor Jahrhunderten lebten, ihren Alltag gestalteten und für welche Probleme Lösungen gefunden werden mussten, ist es nötig, ganz in ihre Welt einzutauchen. Bücher und andere Schriften lassen uns höchstens ahnen. Daher planen Visionäre in baden-württembergischen Meßkirch unter mittelalterlichen Bedingungen <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,821764,00.html" title="Zum Artikel über Meßkirch bei SPIEGEL online" target="_blank"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> eine Klosterstadt zu bauen</a>. Zu erwarten sind faszinierende Einblicke und wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse, denn wir können auch im Computerzeitalter aus der Vergangenheit lernen. Den Beweis hat man in Frankreich mit dem <a href="http://www.guedelon.fr" title="Zur Internetseite über Guédelon" target="_blank"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> Bau der Burganlage Guédelon</a> bereits angetreten.</p>
<p>Obwohl sich beide Vorhaben mit dem Mittelalter beschäftigen, gibt es deutliche Parallelen zum <a href="http://www.equilibrismus.de/realitaet/" title="Mehr zur Equilibrismus-Realität"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> Modellprojekt des Equilibrismus e. V.</a>: Zu Beginn ist es nötig, aus dem derzeitigen System auszusteigen. Kein Handwerker könnte erfahren, wie es ist, unter mittelalterlichen Bedingungen zu arbeiten, würde er elektrischen Strom und dieselbetriebene Schaufelbagger nutzen. Darüber hinaus baut man buchstäblich vollständig auf ökologische Materialien.</p>
<p>Ebenso verhält es sich beim Tahiti-Projekt: So lange wir beispielsweise abhängig vom derzeitigen Geldsystem sind, das zum unendlichen wirtschaftlichen Wachstums zwingt, können keine Alternativen ausprobiert werden, die ohne Wachstum auskommen. Kaum jemand wird leugnen, dass wir künftig auf Erneuerbare Energie setzen werden, und dass der ökologischen Landwirtschaft die Zukunft gehört. Zuvor müssen wir jedoch die Frage beantworten, wie wir als Gesellschaft überhaupt leben möchten. Derzeit wird vielerorts das vorhandene System eins zu eins als "Öko" kopiert und es entsteht das gleiche "in grün". Wie sinnvoll ist das?</p>
<p>Ziel des Modellprojekts des Equilibrismus e. V. ist eine Art Schaufenster, welches zum vollständigen Paradigmenwechsel anregt: Der Mensch betrachtet sich wieder als Teil der Natur und bewahrt in allem Handeln das natürliche Gleichgewicht. Ähnlich wie sich in Meßkirch und bei Guédelon Altbewährtes als erstaunlich nützlich erweisen kann, soll beim Tahiti-Projekt erforscht werden, was sich in der Zukunft bewähren wird. Sicher ist schon heute, dass wir durch das Modellprojekt viele erstaunliche Erkenntnisse gewinnen können - wenn wir bereit sind einen ersten Schritt zu wagen.</p>
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		<title>Rapa Iti ruft</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 18:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Brehl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[In Französisch-Polynesien könnte die Modellregion entstehen, die Dirk C. Fleck in den beiden Equilibrismus-Romanen beschrieben hat. Die höchsten politischen Gremien der Insel Rapa Iti - Rat der Weisen, Hüter der Erde und Bürgermeister Tuanainai Narii - haben Vertreter des Vereins eingeladen und sich in offiziellen Schreiben für eine vollständige ökologische Wende ausgesprochen. Sie wünschen sich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Französisch-Polynesien könnte die Modellregion entstehen, die Dirk C. Fleck in den beiden Equilibrismus-Romanen beschrieben hat. Die höchsten politischen Gremien der Insel Rapa Iti - Rat der Weisen, Hüter der Erde und Bürgermeister Tuanainai Narii - haben Vertreter des Vereins eingeladen<span id="more-1529"></span> und sich in offiziellen Schreiben für eine vollständige ökologische Wende ausgesprochen. Sie wünschen sich, dass in ihrer Heimat das weltweit einzigartige Pilotprojekt Wirklichkeit wird.</p>
<p>Als nächsten Schritt möchte der Verein daher in den kommenden Wochen einen Erneuerbare-Energie-Experten entsenden, um vor Ort eine erste Machbarkeitsstudie für eine der <a href="http://www.equilibrismus.de/realitaet/" title="Artikel über die Lebensgrundlaagen"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> fünf Lebensgrundlagen</a> zu erstellen. Dafür bringt der gemeinnützige Equilibrismus e. V. mit Hilfe von Sponsoren und Spendern mehrere tausend Euro für das Erstellen der Studie, Reisekosten und benötigtes Informationsmaterial auf. Wer bislang auf einen konkreten Grund gewartet hat einen finanziellen Beitrag zu leisten, der kann dies jetzt gerne <a href="http://www.equilibrismus.de/spenden/" title="Zur Spendenseite"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> tun</a>.</p>
<p>Tatkräftig unterstützt wird die Arbeit des Experten vor Ort durch die <a href="http://www.equilibrismus.de/ueber-uns/" title="Zu den Machern des Equilibrismus e. V."><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> Equilibrismus-Botschafterin Roti Make</a>, die auf Rapa Iti lebt. Darüber hinaus sollen alle Einwohner zu dem Vorhaben befragt werden - auch diejenigen, die aus unterschiedlichen Gründen ausgewandert sind. "Ebenso wie die ständigen Bewohner sollten sie ein Mitspracherecht haben, was in ihrer Heimat geschieht", sagt Eric Bihl. Schließlich ist die direkte Demokratie Teil des Equilibrismus-Konzepts und soll daher von Anfang an eine Rolle spielen.</p>
<p>Zum Glück verbreiten sich gute Nachrichten schnell: Die aktuelle Ausgabe der Schrot &#038; Korn hat dem möglichen Modellprojekt auf Rapa Iti einen <a href="http://www.schrotundkorn.de/2012/201204b08.php" title="Zum Bericht der Schrot &#038; Korn" target="_blank"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> ausführlichen Artikel</a> gewidmet. Neben Rapa Iti existieren weitere Standorte, an denen Modellprojekte gestartet werden könnten. Einer davon ist der unabhängige Inselstaat Niue, der etwa 2.400 Kilometer nordöstlich von Neuseeland liegt. Erste Kontakte mit Premierminister Toke Talagi und Staatssekretär Richard Hipa sind geknüpft. Ende Februar hat ein Vertreter des Equilibrismus e. V. auf einer Recherchereise vor Ort die Möglichkeiten ausgelotet und viele Gespräche geführt. Auch ein extraterritoriales Gebiet auf Island ist eine Option, ebenso kommen private Inseln für die in den <a href="https://www.equilibrismus.de/versand/" title="Zum Versandangebot"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> Equilibrismus-Romanen</a> beschriebenen Modellprojekte in Betracht.</p>
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		<title>Ein bisschen &#8220;Öko&#8221; reicht nicht</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 09:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Brehl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir als Menschheit stehen vor großen Herausforderungen: Eine stetig wachsende Bevölkerung muss ernährt werden, wobei zeitgleich die industrielle Landwirtschaft aus ehemals fruchtbaren Böden karge Wüsten macht. Ebenso wie die meisten herkömmlichen Wirtschaftsbereiche hängt die industrielle Landwirtschaft am Ölhahn. Dabei ist es lediglich eine Frage der Zeit, bis kein billiges Erdöl mehr die globale Wirtschaft schmieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir als Menschheit stehen vor großen Herausforderungen: Eine stetig wachsende Bevölkerung muss ernährt werden, wobei zeitgleich die industrielle Landwirtschaft aus ehemals fruchtbaren Böden karge Wüsten macht.<span id="more-1485"></span> Ebenso wie die meisten herkömmlichen Wirtschaftsbereiche hängt die industrielle Landwirtschaft am Ölhahn. Dabei ist es lediglich eine Frage der Zeit, bis kein billiges Erdöl mehr die globale Wirtschaft schmieren kann. Das schwarze Gold ist nicht die einzige Ressource, die der westliche Kapitalismus und sein jetziges Geldsystem verschlingen. Beide sind abhängig vom grenzenlosen (Wirtschafts-)Wachstum bei gleichzeitig endlichen Ressourcen. In immer kürzeren Abständen müssen größere Mengen konsumiert werden, um das Wachstum künstlich am Leben zu halten. Überquellende Müllhalden und schwindende Ressourcen sind die Folge. Wird diese Vorgehensweise beibehalten, wird das Ergebnis ein GAU auf allen Ebenen sein. Was einem Kleinkind einleuchtet, will so mancher Volkswirt nicht wahrhaben.</p>
<p>Um einen vollständigen Paradigmenwechsel zu vollziehen, müssen wir uns von etlichen alten Strukturen verabschieden und Neues wagen. Es reicht nicht aus, vor allem die Silbe "Öko" zu setzen, damit das gleiche in grün fortgeführt werden kann. Bevor beispielsweise unser Strom komplett aus regenerativen Quellen stammt, sollten wir prüfen, wie viel Energie eine moderne Gesellschaft im Einklang mit der Natur überhaupt benötigt. Seit mehreren Jahrzehnten sind Öko-Unternehmen in Sachen enkeltauglichem Wirtschaften, Fairness gegenüber allen Beteiligten und Transparenz Vorreiter. Jetzt ist es an der Zeit, dass sie den Schritt aus der Nische gehen und sich ebenfalls als einen Teil des großen Ganzen betrachten.</p>
<p>Eine unabhängige Modellregion mit dem praktizierten sozial-ökologischen Konzept des Equilibrismus ist essentiell, um den Paradigmenwechsel einzuleiten: Dort können frei von systemischen Zwängen neue Wege beschritten werden. Als eine Art ökologisches Schaufenster werden Lösungen wie natürliche Wirtschaftskreisläufe, alternative Geldsysteme, neue Formen der direkten Demokratie und vieles mehr präsentiert. Das Leid hat ein Ende, wenn der Mensch sich wieder als Teil der Natur betrachtet und Frieden mit ihr schließt.</p>
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		<title>Neue Internetseite und neue Pläne</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Hakenes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Konzept über die Fiktion zur Realität - die drei Schritte stehen auf den neuen Internetseiten des Equilibrismus e. V. im Vordergrund. Und es gibt bereits weitere Pläne, um das ungewöhnliche Konzept und die nachhaltigen Alternativen online noch bekannter zu machen. Während im Hintergrund an einigen Übersetzungen (unter anderem Englisch und Französisch) gefeilt wird, sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Konzept über die Fiktion zur Realität - die drei Schritte stehen auf den neuen Internetseiten des Equilibrismus e. V. im Vordergrund. Und es gibt bereits weitere Pläne, um das ungewöhnliche Konzept und die nachhaltigen Alternativen online noch bekannter zu machen.<span id="more-1467"></span></p>
<p>Während im Hintergrund an einigen Übersetzungen (unter anderem Englisch und Französisch) gefeilt wird, sind die deutschen Infos schon weitgehend vollständig. Nur der neueste Stand in Sachen Realität steht noch aus - und darauf kann man gespannt sein, denn es gibt einiges zu berichten. Genau das wird im neuen Blog des Equilibrismus e. V. nun auch häufiger geschehen.</p>
<p>Zu allen drei Schritten gibt es jetzt...</p>
<ul>
<li>eine kurze Einführung,</li>
<li>Fotos und</li>
<li>Blog-Einträge (mit Kommentarfunktion).</li>
</ul>
<p>Außerdem stellen wir die <a title="Zur Seite: Über uns" href="http://www.equilibrismus.de/ueber-uns/"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> Menschen</a> vor, die sich tagtäglich für die Umsetzung des ungewöhnliches Konzeptes engagieren; und diejenigen, die <a title="Zur Spendenseite" href="http://www.equilibrismus.de/spenden/"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> wie Johannes Gutmann</a> von Sonnentor die Arbeit des Vereins unterstützen.</p>
<p>Neu aufgestellt haben wir uns auch in Sachen Social Media: Mit einer neuen <a title="Zur Facebook-Seite: Das Tahiti-Projekt" href="http://www.facebook.com/pages/Das-Tahiti-Projekt/158727397555755" target="_blank"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> Facebook-Seite</a> und einem neuer <a title="Zur Twitter-Seite" href="https://twitter.com/Equilibrismus" target="_blank"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> Twitter-Seite</a>, über die wir ab sofort ebenfalls häufiger in Kurzform informieren werden.</p>
<p>Um die im Konzept und den Romanen "Das Tahiti-Projekt" und "MAEVA!" beschriebenen Alternativen vorzustellen, ist außerdem ein Wiki angedacht. Darin könnten die vorhandenen Beispiele gesammelt und immer wieder aktualisiert und ergänzt werden. Beispielsweise mit aktuellen Buchempfehlungen wie <a title="Occupy Money bei amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3899015959/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8&amp;tag=equilibrismus-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3899015959" target="_blank"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> "Occupy Money" von Margrit Kennedy</a> oder TV-Tipps und Videos wie <a title="Zum Youtube-Video über Leopold Kohr" href="http://www.youtube.com/watch?v=oGMDLvLHYZ4" target="_blank"><span style="color: #006633;"><strong>»</strong></span> "Leopold Kohr: Leben nach menschlichem Maß"</a>. Nicht nur dafür werden noch <a title="Zu den Jobs" href="http://www.equilibrismus.de/jobs/">Helfer</a> gesucht!</p>
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		<title>Voller Einsatz für die Fiktion</title>
		<link>http://www.equilibrismus.de/voller-einsatz-fur-die-equilibrismus-fiktion/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Freystedt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem zweiten Equilibrismus-Roman von Dirk C. Fleck hat sich beim Thema Fiktion in 2011 einiges getan. Volker Freystedt, einer der Gründer des Equilibrismus e. V., schreibt über ein Jahr, in dem es ganz schön auf und ab ging - und über interessante Aussichten für 2012. Im März des vergangenen Jahres hatte der neue Zukunftsroman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem zweiten Equilibrismus-Roman von Dirk C. Fleck hat sich beim Thema Fiktion in 2011 einiges getan. Volker Freystedt, <a title="Mehr über die Macher" href="http://www.equilibrismus.de/ueber-uns/">einer der Gründer des Equilibrismus e. V.</a>, schreibt über ein Jahr, in dem es ganz schön auf und ab ging - und über interessante Aussichten für 2012.<span id="more-1446"></span></p>
<p>Im März des vergangenen Jahres hatte der neue Zukunftsroman von Dirk C. Fleck, "MAEVA!", Premiere in Berlin. In ihm wird "Das Tahiti-Projekt" fortgeschrieben, gehen die Konzepte des Equilibrismus von Polynesien aus in alle Welt. Höhepunkt war die Präsentation auf der Leipziger Buchmesse, wo es nicht nur Lesungen gab, sondern auch eine (leider schwach besuchte) MAEVA-Party in der Kulturfabrik Leipzig. Polynesische Tänze, Dirks C. Flecks Lesung und ein großes Buffet hätten mehr Besucher verdient gehabt.</p>
<p>Schwer bepackt mit den neuen Büchern verließen Dirk, Eric Bihl und ich die Messe in Richtung München. Dabei stürzte ich im Bahnhof Halle so unglücklich, dass eine Kniescheibe brach und im örtlichen Krankenhaus operiert werden musste. Nach vielen Monaten mit einem anstrengenden Reha-Programm geht das Gehen jetzt allerdings wieder weitgehend normal.</p>
<p>Dirk war zum Glück beweglich genug, bis Oktober kreuz und quer durch die Republik (mit einem Abstecher in die Schweiz) zu reisen und "MAEVA!" mit Lesungen und Diskussionen vorzustellen. Nebenbei gab er noch Interviews, <a title="Zum Pressespiegel" href="http://www.equilibrismus.de/presse/pressespiegel/">unter anderem für das Internetradio "detektor.fm" und die TAZ</a>.</p>
<p>Leider wurde der Greifenverlag inzwischen aufgelöst, so dass <a title="Zum Buch MAEVA von Dirk C. Fleck" href="https://www.equilibrismus.de/versand/maeva-dirk-c-fleck/">"MAEVA!"</a> im Buchhandel demnächst immer schwerer zu finden sein wird. Allerdings wird der Piper-Verlag, bei dem auch schon <a title="Zum Roman von Dirk C. Fleck" href="https://www.equilibrismus.de/versand/das-tahiti-projekt-dirk-c-fleck/">"Das Tahiti-Projekt"</a> in zweiter Auflage erschienen ist, "MAEVA!" im Herbst 2012 ebenfalls als Taschenbuch herausbringen. Hoffentlich verläuft die An- und Abreise bei der Buchmesse in Frankfurt am Main unfallfrei.</p>
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		<title>Machen Sie sich ein Bild vom Equilibrismus&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 03:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Hakenes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehen Sie auf unseren Fotos, wie weit wir mit Konzept, Fiktion und Realität bereits sind]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehen Sie auf unseren Fotos, wie weit wir mit Konzept, Fiktion und Realität bereits sind</p>
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		<title>Eric Bihl: Vom Konzept zur Fiktion</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 03:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Hakenes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gründer des Equilibrismus e. V. über die ungewöhnliche Idee für einen Roman]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gründer des Equilibrismus e. V. über die ungewöhnliche Idee für einen Roman</p>
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		<title>Dirk C. Fleck: Warum ausgerechnet Tahiti?</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 02:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Hakenes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Autor des ausgezeichneten Romans "Das Tahiti-Projekt" über die mögliche Realisierung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Autor des ausgezeichneten Romans "Das Tahiti-Projekt" über die mögliche Realisierung</p>
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